10 Partyspiele für Freunde und Familie
Startet mit Stadt Land Fluss auf einem Smartphone oder Tablet. Danach habt ihr die Wahl zwischen Pantomime, Zeichnen, Rätseln und Bewegung. Diese zehn Spiele bieten kurze Regeln, eine Materialübersicht und ein klares Ende jeder Runde.
1. Stadt Land Fluss: Ihr braucht nur euer Smartphone oder Tablet
Alle sind da, aber noch niemand hat ein Spiel ausgesucht? Öffnet Stadt Land Fluss auf einem gemeinsamen Smartphone oder Tablet, wählt einen Modus und lest dessen Anleitung zusammen. Die Kategorie gibt das Thema vor, ihr findet die Wörter. Startet mit einem vertrauten Thema wie Tieren, damit alle ohne lange Erklärung mitspielen können.
Spielt zunächst eine Proberunde, bevor ihr Punkte zählt, und beendet sie nach den Regeln des gewählten Modus. Entscheidet danach, ob ihr noch einmal spielt oder wechselt. Ihr braucht nur ein Smartphone oder Tablet mit installierter App; die anderen versammeln sich um dasselbe Gerät.
Ihr seid eine größere Runde? In Stadt Land Fluss: Partyspiel könnt ihr ein Turnier mit bis zu 10 Spielern starten und mehrere Runden hintereinander spielen, damit der gemeinsame Spielspaß noch länger anhält.
Welches Partyspiel passt zu eurer Gruppe?
Wenn ihr sitzen bleiben möchtet, beginnt mit Stadt Land Fluss oder einem Ratespiel. Für mehr Bewegung eignen sich Pantomime oder Stopptanz. Wer überraschende Missverständnisse mag, probiert Stille Post mit Zeichnungen. Die Zeiten sind Richtwerte für die beschriebenen Kurzvarianten.
| Spiel | Empfohlene Gruppe | Dauer | Das braucht ihr |
|---|---|---|---|
| Stadt Land Fluss | Ab 2 Personen | Eine Runde im gewählten Modus | Smartphone oder Tablet mit App |
| Pantomime: für alle, die gern etwas vorspielen | Ab 4 Personen | 10–15 Min. | Ideen und Timer |
| Wer bin ich? Mit Fragen zur gesuchten Figur | Ab 3 Personen | 10–15 Min. | Karten und Stift |
| Stille Post mit Zeichnungen: eine Botschaft verändert sich | Ab 4 Personen | 15–20 Min. | Papier und Stifte |
| Das Schüsselspiel: dieselben Begriffe, neue Hinweise | Ab 4 Personen | 20–30 Min. | Zettel, Schüssel und Timer |
| Der heimliche Dirigent: Wer gibt die Bewegung vor? | Ab 5 Personen | 10 Min. | Platz für einen Kreis |
| Stopptanz: eine Gelegenheit, sich zu bewegen | Ab 3 Personen | 5–10 Min. | Musik und freie Fläche |
| Gegenstandssuche: eine Mission in Zweierteams | Ab 4 Personen | 10–15 Min. | Liste und Haushaltsgegenstände |
| Das Gedächtnistablett: Was lag auf dem Tisch? | Ab 2 Personen | 5–10 Min. | Gegenstände, Tuch, Papier und Stifte |
| Der geheimnisvolle Gegenstand: beschreiben, ohne hinzusehen | Ab 3 Personen | 5–10 Min. | Undurchsichtiger Beutel und Gegenstände |
2. Pantomime: für alle, die gern etwas vorspielen
Bildet zwei Teams. Vor jedem Zug nennt jemand aus dem gegnerischen Team der darstellenden Person heimlich eine Handlung, etwa „bei Wind ein Zelt aufbauen“. Sie hat eine Minute, um diese ohne Worte, geschriebene Buchstaben oder Hinweise auf die Lösung im Raum darzustellen.
Das eigene Team darf beliebig oft raten; ein Treffer bringt einen Punkt. Nach Ablauf der Minute wird die Lösung verraten und das andere Team ist dran. Beendet das Spiel, wenn alle einmal dargestellt haben. Nehmt Alltagshandlungen, wenn nicht alle dieselben Filme oder Prominenten kennen.
3. Wer bin ich? Mit Fragen zur gesuchten Figur
Alle schreiben eine bekannte Figur für die Person neben sich auf eine Karte. Wer sie erhält, hält sie zum Rest der Gruppe, ohne selbst daraufzuschauen. Reihum darf jede Person eine Ja-Nein-Frage stellen: „Bin ich erfunden?“ oder „Bin ich ein Tier?“.
Nach jeder Frage geht der Zug weiter. Auch ein Lösungsversuch zählt als Zug. Wer richtig rät, zeigt die Karte und hilft anschließend beim Beantworten der anderen Fragen. Nach fünf Durchgängen löst ihr die übrigen Figuren auf. Wählt Namen, die grundsätzlich alle kennen können.
4. Stille Post mit Zeichnungen: eine Botschaft verändert sich
Jede Person schreibt einen kurzen Satz oben auf ein Blatt und gibt es nach links weiter. Die nächste zeichnet den Satz darunter, faltet nur den Text weg und reicht das Blatt weiter. Danach beschreibt jemand schriftlich, was die Zeichnung zeigt, und verdeckt vor dem Weitergeben die Zeichnung.
Wechselt zwischen Bildern und Beschreibungen, bis jedes Blatt wieder beim ursprünglichen Besitzer ist. Gebt pro Schritt ungefähr eine Minute Zeit und faltet am Ende die ganze Geschichte auf. „Eine Katze backt Pizza“ reicht als Anfang: Lustig sind die Deutungen, nicht perfekte Zeichenkünste.
5. Das Schüsselspiel: dieselben Begriffe, neue Hinweise
Alle schreiben drei bekannte Wörter oder Namen auf einzelne Zettel. Mischt sie in einer Schüssel und bildet zwei Teams. In einminütigen Zügen zieht eine Person Zettel und gibt ihrem Team Hinweise. Jede richtige Antwort bringt einen Punkt; der Zettel kommt aus der Schüssel. Überspringen ist erlaubt, der Zettel kommt dann zurück.
Ist die Schüssel leer, kommen für die zweite und anschließend die dritte Runde alle Zettel wieder hinein. Zuerst beschreibt ihr, ohne das gesuchte Wort oder Teile davon zu nennen. In Runde zwei ist nur ein Hinweiswort erlaubt, in Runde drei nur Pantomime. Teams und Hinweisgeber wechseln sich ab. Die meisten Treffer über alle drei Runden gewinnen.
6. Der heimliche Dirigent: Wer gibt die Bewegung vor?
Setzt euch im Kreis zusammen. Eine Person geht kurz außer Sicht, während die Gruppe den Dirigenten bestimmt. Bei ihrer Rückkehr kopieren alle dessen Bewegungen: klatschen, Schultern berühren oder Hände bewegen. Der Dirigent ändert die Bewegung ab und zu; die anderen folgen, ohne ihn durch ständige Blicke zu verraten.
Die ratende Person hat drei Versuche, den Dirigenten zu erkennen. Anschließend löst ihr auf und verteilt beide Rollen neu. Probiert drei Runden ohne Ausscheiden. Kleine Bewegungen reichen aus, sodass ihr auch im Sitzen spielen könnt.
7. Stopptanz: eine Gelegenheit, sich zu bewegen
Eine Person bedient die Musik, während die anderen auf einer freien Fläche tanzen. Stoppt die Musik, bleiben alle sofort in ihrer Pose, bis sie wieder beginnt. Wer sich bewegt, schlägt die Pose für den nächsten Stopp vor: Roboter, Stern oder Flamingo.
In dieser Variante scheidet niemand aus. Wechselt nach fünf Stopps den DJ oder das Spiel. Passt die Bewegungen an den Platz und die Mitspielenden an; nur mit Armen und Händen zu tanzen funktioniert ebenfalls.
8. Gegenstandssuche: eine Mission in Zweierteams
Schreibt fünf Aufgaben auf: etwas Blaues, etwas Rundes, etwas aus Holz, etwas Geräuschvolles und etwas, das in eine Hosentasche passt. Bildet Zweierteams und legt den Suchbereich fest. Schubladen bleiben geschlossen, private Räume sind ausgeschlossen.
Gebt fünf Minuten Zeit, um passende Dinge zu sammeln oder ihren Standort zu notieren, wenn nichts bewegt werden soll. Jedes Team erklärt seine Funde. Ein Gegenstand zählt nur für eine Aufgabe; die meisten erfüllten Aufgaben gewinnen. Niemand muss rennen oder anderen etwas wegschnappen.
9. Das Gedächtnistablett: Was lag auf dem Tisch?
Legt zehn unterschiedliche Gegenstände auf ein Tablett oder einen Tisch, etwa Schlüssel, Löffel, Wäscheklammer und Bleistift. Alle schauen eine Minute lang hin. Deckt die Gegenstände dann mit einem Tuch ab. Jede Person oder jedes Zweierteam hat eine weitere Minute, um die erinnerten Dinge aufzuschreiben.
Deckt das Tablett auf und zählt einen Punkt pro richtigem Gegenstand, ohne doppelte Nennungen. Wiederholt das Spiel mit einigen anderen Dingen. Wer noch nicht schreibt, kann mit jemandem zusammenarbeiten oder reihum mündlich antworten.
10. Der geheimnisvolle Gegenstand: beschreiben, ohne hinzusehen
Jemand legt einen Alltagsgegenstand in einen undurchsichtigen Beutel. Die erste Person ertastet ihn, ohne hineinzuschauen, und nennt drei Eigenschaften, ohne ihren Tipp zu verraten: „Er ist glatt, länglich und hat ein bewegliches Teil.“ Alle anderen dürfen einmal raten.
Nach den Antworten zeigt ihr den Gegenstand und wechselt die Person, die den Beutel vorbereitet. Spielt einen Zug pro Person. Verwendet saubere, größere Gegenstände ohne scharfe Kanten, zum Beispiel Bürste oder Löffel. Die Beschreibung soll die Herausforderung sein.
Mehr spielen, weniger Regeln erklären
Für ein kurzes Treffen startet ihr mit einer Runde Stadt Land Fluss und spielt danach Pantomime. Wenn alle sitzen bleiben möchten, nehmt stattdessen das Gedächtnistablett. Für einen längeren Nachmittag ergänzt ihr Stille Post mit Zeichnungen oder die drei Runden des Schüsselspiels.
Erklärt nur das Spiel, das ihr als Nächstes startet, und zeigt einen Beispielzug, bevor Punkte zählen. Große Gruppen können Teams bilden, damit niemand lange wartet. Wer nicht vorspielen möchte, kann raten oder die Zeit im Blick behalten. Vereinbart das Ende vorher, damit ihr wechselt, solange alle noch Lust haben.
Wenn ihr ausschließlich Spiele zum Reden ohne vorbereitete Karten und Gegenstände sucht, findet ihr unten sechs passende Ideen. Für Runden mit Zeitlimit könnt ihr den vorhandenen Timer nutzen.
Noch mehr Spielideen
Quellen zu den Spielideen
Dies sind kurze Varianten für einen Spieleabend zu Hause. Zeitlimits, Rundenzahl und Beispiele sind Vorschläge für diese Varianten. Die folgenden Quellen beschreiben weitere Spielweisen.